Hospizarbeit bringt

in schweren Zeiten Farbe ins Leben

Hospizarbeit bringt

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in schweren Zeiten Farbe ins Leben

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„Hospizarbeit bringt in schweren Zeiten Farbe ins Leben.“

Dieser Satz mag zunächst irritieren, doch er ist uns allen in der ambulanten Hospizarbeit Herzensangelegenheit und Verpflichtung zugleich. Denn Hospizarbeit bringt immer auch Lebendiges, Bewegendes und Erfreuliches mit sich, schließlich versteht sie das Sterben als wichtigen Teil des Lebens. 

Schon seit mehr als 20 Jahren begleiten und entlasten wir, die mehr als 60 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ambulanten Hospizdienstes Witten-Hattingen e.V., Schwerkranke und Sterbende sowie deren Angehörige und Freunde in Hattingen, Witten und Teilen Sprockhövels. 

In dieser schweren, oft grau getrübten Lebenssituation unterstützen wir unheilbar kranke und sterbende Erwachsene in ihrem Wunsch, ihre letzte Lebensphase in vertrauter Umgebung sowie bewusst, individuell und stets ihren jeweiligen Bedürfnissen entsprechend zu verbringen.

 

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WELTHOSPIZTAG am Samstag, 09. Oktober 2021

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Aktuelles

Von Barbara Zabka

Gut besucht war die Info-Veranstaltung des Ambulanten Hospizdienstes und des Fördervereins vom Elisabeth-Hospiz aud dem Hospiz-Gelände an der Haupstraße. Rund 120 Besucher waren gekommen, um sich über konkrete Angebote einer hospizlichen Begleitung und der palliativen Versorgung zu informieren.

Das Thema „Lebensende“ und „Sterben in Würde“ war ein Thema, zu dem vor allen Dingen ältere Gäste viele Fragen hatten. Diese Fragen, die sie immer schon mal stelllen wollten, fanden beim Welthospiztag Gehör und eine Antwort. Renate Scholz (83) ist eine von ihnen. „Ich will möglichst lange daheim bleiben, auch wenn es mir schlecht geht“, meint sie nachdenklich. „Noch ist es nicht soweit – aber das kann ja schnell gehen.“

Erika Spartz (71) denkt noch einen Schritt weiter. „Ich habe verzweifelt versucht, für meinen Mann Arno einen Platz im Elisabeth-Hospiz zu bekommen, damit er nicht im Krankenhaus sterben muss“, erinnert sie sich. „Aber der Tod war schneller und Arno musste allein in der Klinik sterben.“ Aus diesem Grunde ist sie jetzt auf der „Warteliste“ bei Elisabeth.
Gut zwei Dutzend freiwillige und ehrenamtliche Helfer sind am Welthospiztag am Infostand im Einsatz. Und immer wieder ist zu hören – „Hospiz ist nicht zwangsläufig die Endstation.“ Begleitung und Hilfe durch die „Hospizler“ kann für die Betroffenen und die Angehörigen eine große Erleichterung sein.

Fragen zur Hospizarbeit im allgemeinen und rund ums Thema Ehrenamt wurden ebenso beantwortet wie auch die Schlüsselfrage: Wie gehe ich mit letzten Wünschen am Lebensende um? In gelockerter Atmosphäre bei Bratwurst oder Kuchen kamen die Besucher der Idee „Leben!Bis zum Schluss“ gedanklich ein Stück näher.
Haben sie doch erfahren, dass Hospiz – ambulant oder stationär – die Möglichkeit gibt, die letzte Lebenszeit nach eigenen Wünschen zu verbingen – würdevoll und selbstbestimmt. Denn die Hospizmitarbeiter haben gelernt, genau hinzuhören und Zeit mitzubringen und einfühlend jeden Einzelnen zu begleiten.

 

 

Von Barbara Zabka

Gut besucht war der traditionelle Info-Stand zum „Welthospiztag“ des Ambulanten Hospizdienstes (AHD) Witten/Hattingen im Foyer des Einkaufzentrums Reschop-Carree. Zahlreiche Passanten blieben stehen, um sich über konkrete Angebote einer hospizlichen Begleitung und der palliativen Versorgung zu informieren vor Ort zu informieren.

Das Thema „Lebensende“ und „Sterben in Würde“ war ein Thema, zu dem vor allen Dingen ältere Menschen viele Fragen hatten. Fragen, die sie immer schon mal stelllen wollten, fanden beim Welthospiztag Gehör und eine Antwort. Renate Scholz (83) ist eine von ihnen. „Ich will möglichst lange daheim bleiben, auch wenn es mir schlecht geht“, meint sie nachdenklich. „Noch ist es nicht soweit – aber das kann ja schnell gehen.“

Erika Spartz (71) denkt noch einen Schritt weiter. „Ich habe verzweifelt versucht, für meinen Mann Arno einen Platz im Wittener Elisabeth-Hospiz zu bekommen, damit er nicht im Krankenhaus sterben muss“, erinnert sie sich. „Aber der Tod war schneller und Arno musste allein in der Klinik sterben.“ Aus diesem Grunde ist sie jetzt auf der „Warteliste“ bei Elisabeth.

Geduldig und einfühlsam stehen Beate Achtelik, Monika Eilers und Heike Uphues am Info-Stand Rede und Antwort. Und immer wieder ist zu hören – „Hospizarbeit ist nicht zwangsläufig die Endstation.“ Begleitung und Hilfe durch die „Hospizler“ kann für die Betroffenen und die Angehörigen schließlich in den eigenen vier Wänden eine große Erleichterung sein.

Fragen zur Hospizarbeit im allgemeinen und rund ums Thema Ehrenamt konnten die Fachfrauen ebenso beantworten wie auch die Schlüsselfrage: Wie gehe ich mit letzten Wünschen am Lebensende um? In guten Gesprächen unter vier Augen kamen sie der Idee „Leben!Bis zum Schluss“ gedanklich ein Stück näher.

Haben sie doch erfahren, dass Hospiz die Möglichkeit gibt, die letzte Lebenszeit nach eigenen Wünschen zu verbingen – würdevoll und selbstbestimmt. Denn die Hospizmitarbeiter haben gelernt, genau hinzuhören, Zeit mitzubringen und einfühlend jeden Einzelnen zu begleiten.

Selbstverständlich hatte das Damen-Trio vom AHD auch die beliebten gefalteten Hospizsterne mitgebracht, die im Dezember im Reschop-Carré zugunsten des Projekts „Hospiz macht Schule“ verkauft werden. Gefaltet werden die Sterne übrigens montags im Holschentor.