Fragen & Antworten

Für Betroffene und Angehörige
  • Für wen ist der AHD Witten-Hattingen da?
    Für alle Menschen, die schwer erkrankt sind oder an ihrem Lebensende stehen, sowie für deren Zugehörige. Wir unterstützen Sie unabhängig von Religion, Herkunft und sozialer Situation.
  • Wann dürfen wir Sie rufen?
    Wir kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch – egal zu welchem Zeitpunkt und mit welcher Fragestellung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
  • Wie genau kann ich die Hilfe des AHD Witten-Hattingen in Anspruch nehmen?
    Jede Begleitung eines sterbenden Menschen und seiner Angehörigen beginnt mit einem Informations- und Beratungsgespräch. Sie können uns jederzeit anrufen. Gerne beantworten unsere hauptamtlichen Koordinatorinnen Ihre Fragen. Bei einem Erstbesuch besprechen wir dann Ihr Anliegen vor Ort und überlegen gemeinsam, welche Form einer Unterstützung möglich und nötig ist.
  • Wie sieht die Begleitung aus?
    Das ist generell nicht zu sagen, denn wir gehen auf jeden Menschen, seine Bedürfnisse und Wünsche individuell ein. Oft ist nicht Rat und Reden gefragt, sondern Zuhören, Begleiten oder auch eine haltende Hand. Dies gilt ebenso für Angehörige, denn sie bedürfen in dieser Zeit ebenso oft einer Unterstützung und Entlastung.
  • Findet eine Betreuung nur zu Hause statt?
    Wir begleiten Sie zu Hause, im Krankenhaus oder auch in einer stationären Einrichtung der Senioren- und Behindertenhilfe. Ambulante Hospize haben kein eigenes Haus, in dem Betroffene aufgenommen werden. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen begleiten die Betroffenen dort, wo sie leben beziehungsweise ihren aktuellen Aufenthaltsort haben. Sie tragen so dazu bei, dass die Erkrankten in ihrer persönlichen Umgebung verweilen können. Die Begleitungsorte können auch wechseln, zum Beispiel vom Krankenhaus nach Hause oder in eine Einrichtung der stationären Pflegehilfe. Mit den stationären Hospizen in der Nähe stehen wir in einem sehr guten Kontakt und können unsere Besuche weiterhin fortsetzen.

  • Wie sieht es mit der Pflege aus?
    Pflegerische, medizinische und hauswirtschaftliche Arbeiten gehören nicht zu unserem Aufgabenfeld. Gerne vermitteln wir Ihnen jedoch weiterführende Hilfen.
  • Benötige ich eine Einschreibung ins Palliativnetz, um die Hilfe des AHD in Anspruch zu nehmen?
    Diese Einschreibung, die nur der Hausarzt ausstellen kann, benötigen Sie lediglich für die Aufnahme in das Palliativnetz Witten e.V. oder das Palliativnetz EN Süd & Hattingen. Der Ambulante Hospizdienst ist Teil des Palliativnetzes, wird aber auch ohne Einschreibung tätig. Die Kooperationspartner in der Medizin und spezialisierten Pflege benötigen die Einschreibung ins Palliativnetz für eine Versorgung des Patienten.
  • Was kostet die Hilfe des AHD?
    Die Angebote der ambulanten Hospizarbeit sind kostenfrei für die Betroffenen und deren Angehörige.
  • Wie finanziert sich der AHD?
    Der Ambulante Hospizdienst Witten-Hattingen e. V. ist Teil des Versorgungs- und Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen und entsprechend dieser Auflagen und Richtlinien qualifiziert. Einen Teil unserer Kosten fördern die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Der Restbetrag wird durch Spenden finanziert.
Für Interessierte an einer ehrenamtlichen Mitarbeit
  • Wie werde ich ehrenamtliche Hospizhelferin und ehrenamtlicher Hospizhelfer?
    Gerne können Sie uns anrufen und sich nach einem Termin für einen Orientierungstag erkundigen. Steht für Sie danach der Entschluss fest, nehmen Sie an einem Vorbereitungskurs teil. Der an das sogenannte „Celler Modell“ angelegte Kurs bereitet intensiv auf den Kontakt mit dem kranken oder sterbenden Menschen und seinem Umfeld vor.
  • Wie lange dauert der Vorbereitungskurs?
    Er umfasst insgesamt mindestens 80 Stunden und dauert zirka sieben bis acht Monate.
  • Was beinhaltet der Vorbereitungskurs?
    Im anfangs wöchentlich stattfindenden Grundkurs stehen Grundlagenkenntnisse sowie die Auseinandersetzung mit den Themen Leben, Sterben, Tod und Trauer im Mittelpunkt – hauptsächlich im Bezug zum eigenen Leben. Daran schließt sich eine Praktikumsphase auf einer Palliativstation, in einer Pflegeeinrichtung, einem stationären Hospiz oder auch bei Erkrankten zu Hause an. Die abschließende Vertiefungsphase endet mit einem intensiven Wochenende und der späteren Übergabe eines Zertifikats.
  • Wie genau sieht das Tätigkeitsfeld einer Hospizhelferin und eines Hospizhelfers aus?
    Wir möchten schwer kranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen als einfühlsamer und kompetenter (Gesprächs-)Partner zur Seite stehen. Das Tätigkeitsfeld ist jedoch individuell unterschiedlich und umfasst die persönlichen Wünsche und Interessen der Betroffenen. Ehrenamtliche Hospizhelfer und -helferinnen bestimmen die Aktivitäten und Einsatzzeiten selbst. Sie übernehmen so eine eigene Verantwortung für sich und die Menschen in der Begleitung. Sie stehen in einem engen Austausch mit den Koordinatorinnen und weiteren an der Begleitung beteiligten Hospizhelfern. Ihre Hospizeinsätze werden regelmäßig besprochen und reflektiert. Die Unterstützung kann daher von der Akutbegleitung eines Sterbenden über eine langfristige, manchmal Wochen oder Monate dauernde Unterstützung eines Kranken bis hin zu einer Mitarbeit beispielsweise bei „Hospiz macht Schule“ oder im Trauercafe reichen.
  • Wie viele Stunden bringe ich mich wöchentlich ein?
    Auch dies ist individuell sehr unterschiedlich und wird mit uns Koordinatorinnen besprochen. Jede Hospizhelferin und jeder Hospizhelfer bestimmt ihren beziehungsweise seinen Einsatz und das Zeitkontingent mit.
  • Sie haben Interesse an einer Mitarbeit in unserem Team?
    Wenn Sie sich als ehrenamtliche Hospizhelferin oder ehrenamtlicher Hospizhelfer vorbereiten lassen möchten, rufen Sie uns bitte an. In einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne über eine mögliche Mitarbeit sowie die Teilnahme am Vorbereitungskurs.
Für interessierte Unterstützer

Wir freuen uns sehr über alle, die unsere Arbeit unterstützen. Dies können Sie auf vielfältige Weise tun, 

  • indem Sie anderen Menschen von unserer Arbeit berichten und so die Hospizidee weitertragen.
  • indem Sie selber ehrenamtlich tätig werden und sich zur ehrenamtlichen Hospizhelferin oder zum ehrenamtlichen Hospizhelfer vorbereiten lassen.
  • indem Sie Fördermitglied in unserem Verein werden. Dies ist schon für einen Beitrag von gerade einmal rund 1,70 € im Monat (mindestens 20 € im Jahr) möglich.
  • indem Sie uns eine einmalige Spende zukommen lassen.
  • indem Sie uns für unsere verschiedenen Projekte Sachmittel wie zum Beispiel Stifte, Fotokarton, Flyer oder ähnliches spenden.
Finanzielle Unterstützung
  • Für neue Fördermitglieder:
    Sie möchten die Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes Witten-Hattingen e.V. durch eine Fördermitgliedschaft unterstützen? Dies ist ganz einfach: Drucken Sie einfach die Beitrittserklärung PDF samt Einzugsermächtigung für den Jahresbeitrag von mindestens 20 € im Jahr aus und senden diese an eines unserer beiden Regionalbüros.
  • Für einmalige Spenderinnen und Spender:
    Ihre Spende ist bei uns in guten Händen und wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Dienst finanziell unterstützen. Dafür gibt es die unterschiedlichsten Anlässe, zum Beispiel
  • Geburtstage, Hochzeiten, Taufen oder Firmenjubiläen
  • Weihnachtsspenden statt Kundengeschenken
  • Spenden im Trauerfall statt Blumenschmuck
  • oder auch Testament-Spenden

Für Spenden erhalten Sie unaufgefordert eine Spendenbescheinigung, wenn Sie uns Ihre Anschrift mitteilen. 

Unsere Bankverbindungen:

Sparkasse Witten
IBAN DE70 4525 0035 0000 6317 21
BIC WELADED1WTN

Sparkasse Hattingen
IBAN DE02 4305 1040 0000 0745 67
BIC WELADED1HTG 

Beitrittserklärung PDF